NAMAs aus der Sicht von Entwicklungsländern

Veröffentlicht: 03/03/2016

National angemessene Minderungsmaßnahmen (NAMAs) sind nach der Pariser Klimakonferenz nach wie vor relevant, um das Ziel von Emissionsminderungen zu erreichen und um gleichzeitig zu einer kohlenstoffarmen Entwicklung beizutragen. In dieser Studie hat Ecofys untersucht, welche Rolle NAMAs bei der Umsetzung nationaler Verpflichtungen und Strategien in Entwicklungsländern spielen können.

Basierend auf Interviews mit Vertretern von Ministerien aus acht Entwicklungsländern, die aktuell die NAMA-Entwicklung anführen, stellt die Studie heraus, dass Länder verschiedene Vorteile von NAMAs wahrnehmen: zum einen als einfaches Instrument zur Verwirklichung nachhaltiger Entwicklungsziele, zum anderen ermöglichen sie die Kohlenstoffreduzierung in Sektoren bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung.

Allerdings werden NAMAs immer noch weitaus langsamer umgesetzt als sie entwickelt werden. Ein großes Hindernis ist dabei, dass viele Länder fast keine Möglichkeit haben, einen finanziellen Zugang zur Umsetzung von NAMAs zu erhalten. Es gibt daher ein klares Bedürfnis nach stärkerer Integration von Akteuren sowohl aus den Regionen und Städten als auch aus den privaten und finanziellen Bereichen.

Ecofys erstellte die Studie für das Mitigation Momentum Projekt, welches Teil der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ist.

Die englischsprachige Studie können Sie hier herunterladen: mitigationmomentum.org

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Angélica Afanador
Climate Strategies and Policies
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