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Wie wirkt sich nationale Regulierung auf die Kosten für Onshore-Windprojekte in Europa aus?

Veröffentlicht: 24/10/2018

In einer Studie für Agora Energiewende haben Navigant und eclareon untersucht, welchen Einfluss Unterschiede in den regulatorischen Rahmenbedingungen für den Ausbau von Onshore-Windprojekten im Rahmen grenzüberschreitender Kooperationen haben. Die Experten analysierten hierzu, wie sich die regulatorischen Rahmenbedingungen zu Planung und Genehmigung, Netzanschluss, Steuern sowie die Finanzierungsbedingungen in der „Pentalateral Energy Forum“ Region (Belgien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Österreich und die Schweiz) auf die Kosten von Onshore-Windprojekten auswirken.

Das Projektteam fand heraus, dass in der PENTA Region die Kostenunterschiede, die sich aus abweichenden regulatorischen Rahmenbedingungen ergeben, teilweise sogar höher sein können als die Kostenunterschiede, die sich aus den unterschiedlichen Windverhältnissen speisen.

Um von einer größeren Ressourceneffizienz und Kosteneinsparungen durch länderübergreifende Kooperation beim Ausbau von Erneuerbaren profitieren zu können, wären daher zunächst einheitlichere Regelungen notwendig. Die Experten empfehlen in der Studie konkrete Schritte, um den Kostenunterschieden aus regulatorischen oder administrativen Gründen wirksam zu begegnen und so einer erweiterten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Erneuerbaren Energien den Weg zu ebnen.

Die englischsprachige Studie steht als Download zu Verfügung: agora-energiewende.de