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Wirksame Förderpolitik für Erneuerbare Energien in der EU

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Die Dissertation untersucht, auf welche Weise EU-Mitgliedstaaten die Wirksamkeit und Kosteneffizienz ihrer Förderpolitik für Erneuerbare Energien steigern können. Die Arbeit zeigt, dass einige Vorreiterstaaten  sehr erfolgreiche  Förderpolitiken einsetzen, die zielgenau bestehende Marktbarrieren überwinden, während viele andere großen Aufholbedarf haben. Durch die europaweite Umsetzung wirkungsvoller, risikobewusster Förderinstrumente könnten die Mitgliedsstaaten sicherstellen, das EU-Ziel von 20% Erneuerbaren zu erreichen und dabei bis zum Jahr 2020 jährlich vier Milliarden Euro im Vergleich zur Fortsetzung der gegenwärtigen, wenig effizienten Förderpolitiken einsparen. Eine intensivere Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten könnte weitere zwei bis drei Milliarden Euro Einsparung pro Jahr bedeuten.

Die wichtigste Empfehlung, um mehr Investitionen in Erneuerbare Energien anzuregen und gleichzeitig die Kosten für Endverbraucher niedrig zu halten, ist, das Marktrisiko für Erneuerbare Energien in der Gestaltung der Förderpolitiken zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise ist es für Regierungen noch wichtiger geworden, Maßnahmen zu ergreifen, die die finanziellen Risiken Erneuerbarer Energieprojekte abmildern; insbesondere Risiken, die nicht von den Erzeugern Erneuerbarer Energie beeinflusst werden können. Wichtige Erfolgsfakoren, um die Wirksamkeit und Kosteneffizienz der nationalen Förderpolitiken für Erneuerbare Energien zu steigern, ist zudem die langfristige Verbindlichkeit und Stabilität der politischen und regulativen Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien. Darüberhinaus sollten Regierungen über die Nutzung der Kooperationsmechanismen für Erneuerbarer Energie nachdenken, die die europäische Richtlinie für Erneuerbare Energien bereithält. Eine Bottom-up Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten und eine Angleichung der Förderbedingungen ist aus vielen Gründen vielversprechender als eine drastische Harmonisierung durch die Europäische Kommission.

Die Dissertation steht auf den Seiten der Universität Utrecht als Download zur Verfügung: uu.nl

Ihr Ansprechpartner

Corinna Klessmann
Politikdesign und - evaluierung
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