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EU Monitoring Guidelines

Am 1.1.2005 startet ein EU-weites Emissionshandelssystem, das energieintensive Industriezweige, beispielsweise die Erzeugung von Strom und Wärme und die Herstellung von Stahl, Zement, Glas sowie Papier und Pappe, zur Teilnahme verpflichtet. Für die genaue Bestimmung und Berichterstattung der Emissionen jeder Anlage sind klare Richtlinien notwendig. Daher hat die DG Umwelt der EU Kommission ein Konsortium aus TÜV Rheinland, KPMG und FIELD unter der Führung der Ecofys GmbH mit der Erstellung eines solchen Regelsystems, der so genannten EU-Monitoring Guidelines, beauftragt. Die Vorgaben zur Emissionserfassung und Berichterstattung entstammen dabei Anhang IV der EU Richtlinie zum Emissionshandel.

Auftraggeber: Projektpartner: Kompetenzbereich:
DG Umwelt der EU Kommission TÜV Rheinland, KPMG, FIELD Klima- und Umweltberatung
Neben einem allgemeinen Regelwerk, das branchenübergreifend die Grundlagen für die Emissionserfassung und -berichterstattung festlegt, wurden Regelwerke für jeden der verpflichteten Industriezweige erstellt.
Das Konsortium hat Regelungen für Emissionserfassung über Berechnung und über kontinuierliche Messung konzipiert. Um bei der Emissionserfassung immer die höchstmögliche Genauigkeit bei vertretbaren Kosten zu gewährleisten, wurden für jede Branche und teilweise auch für spezifische Produktionsprozesse jeweils mehrere Berechnungsmethoden unterschiedlicher Genauigkeit, so genannte „Tiers“, erarbeitet. Neben Regelungen zur Emissionserfassung wurden auch grundlegende Formate für die Berichterstattung und Anforderungen an Rückhaltung von Daten, Qualitätssicherung sowie die Verifizierung der Emissionsdaten durch einen unabhängigen Gutachter festgelegt.