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Thueringen

Große Einsparpotenziale für Thüringens Gebäudebestand

Mieter und Hausbesitzer in Thüringen könnten kräftig sparen, wenn sie in die Wärmedämmung ihrer Gebäude und in neue Heizungssysteme investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die "Gebäudestudie Thüringen", die Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig am Mittwoch vorstellte. Die von Ecofys mit Unterstützung des Hamburg Instituts erstellte Studie beleuchtet die energetische Situation des Gebäudebestandes sowie die Anwendung der Regelungen des Erneuerbare Energien Wärmegesetzes des Bundes (EEWärmeG) im Freistaat Thüringen.

Der Sanierungsstand der rund 518.000 Wohnhäuser liegt dank der Bautätigkeit nach der Wende über dem Bundesdurchschnitt. Beim Wärmeverbrauch gibt es dennoch erhebliche Einsparmöglichkeiten. Bis zu 75% des Wärmeverbrauchs für Heizung und Warmwasser ließen sich im Mittel durch eine geeignete Strategie für die kurz-, mittel- und langfristige Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie den Einsatz erneuerbarer Energien einsparen. Dieser sogenannte Niedrigstenergiestandard kann unter günstigen Bedingungen bereits heute erreicht werden.

Um kurz- und mittelfristige Klimaschutzziele wirtschaftlich und sozialverträglich zu erreichen, müsse in Thüringen parallel zur Erhöhung des Wärmeanteils aus erneuerbaren Energien auch die Effizienz der Nutzung dieser Wärme in Gebäuden gesteigert werden.

Eine Kurzfassung der Studie finden Sie in unseren Veröffentlichungen.