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Carbon Leakage

Projekt

Kunde
Europäische Kommission
Jahr
2012
Carbon Leakage - The risk of companies relocating outside Europe

Die Europäische Kommission legt im Rahmen des europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) für jede Handelsperiode fest, wieviel Emissonsberechtigungen die Unternehmen umsonst zugeteilt bekommen. Sollte die zugeteilte Menge an Berechtigungen zur Deckelung der eigenen Emissionen nicht ausreichen, muss ein Unternehmen zusätzliche Zertifikate einkaufen.

Der Begriff ‚carbon leakage‘ beschreibt das Risiko, dass Firmen ihren Standort außerhalb der EU verlagern, um der Teilnahme am EU-Emissionshandel und den damit verbundenen Kosten zu entgehen. Dieses Risiko ist in verschiedenen Industriesektoren unterschiedlich hoch. Eine Einschätzung der ‚carbon leakage‘-Gefährdung pro Sektor hat daher großen Einfluss auf die frei vergebenen Zertifikate und auf die EU ETS-Kosten, die ein Unternehmen tragen muss.

Das sektorabhängige ‚carbon leakage‘-Risiko wird durch quantitative und qualitative Gutachten bestimmt. Ecofys wird als Partner des Öko-Instituts die Europäische Kommission (DG Clima) dabei unterstützen, eine neue Liste der  ‚carbon leakage‘-gefährdeten Sektoren für die Handelsperiode 2015-2019 vorzubereiten. Die Studie soll Aufschluss geben über mögliche Methoden für quantitative und qualitative ‚carbon leakage‘-Bemessungen und erörtern, inwieweit sich Verpflichtungen von Drittstaaten berücksichtigen lassen. Außerdem wird die Studie eine Betrachtung der aktuellen Forschungslage zum ‚carbon leakage‘ Phänomen beinhalten.

Ansprechpartner

Michiel Stork
Industrielle Prozesse
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