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Biomasse in Kombination mit CCS (Bio-CCS)

Projekt

Kunde
IEAGHG
Jahr
2011
Energy&Carbon Efficiency CCS BE-CCS

Globales Potenzial von Biomasse in Kombination mit CO2-Abscheidung und -Speicherung

Durch die Kombination von Biomasse und der CCS-Technologie könnten im Jahr 2050 weltweit jährlich bis zu zehn Gigatonnen CO2-Emissionen weniger in die Umwelt gelangen. Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Studie, die im Rahmen des Greenhouse Gas R&D-Programms von der Internationalen Energieagentur (IEA) in Auftrag gegeben wurde.

Biomasse in Kombination mit der CCS-Technologie ist eine der wenigen Möglichkeiten, durch die eine Verminderung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre tatsächlich möglich ist und die wahrscheinlich notwendig zur Erreichung der strengen Klimaschutzziele ist.

Diese Studie zeigt das globale Potenzial für die Kombinierung von Biomasse mit der CCS-Technologie (Bio-CCS) bis 2030 und 2050 auf. Ecofys stellt sechs vielversprechende Umsetzungsmöglichkeiten dieser Technologie im Energiesektor und Transportwesen vor, einschließlich der Verbrennung von Biomasse und Vergasung für die Stromproduktion sowie die Umwandlung von Biomasse zu Bio-Ethanol und Biodiesel.

Für diese Umsetzungsmöglichkeiten haben wir das technische, realisierbare und wirtschaftliche Potenzial analysiert. Wenn man lediglich die technischen Grenzen in die Berechnungen mit einfließen lässt, liegt das maximale jährliche Potenzial entweder bei ca. zehn Gigatonnen (zehn Milliarden Tonnen) negativer Emissionen im Energiesektor oder bei sechs Gigatonnen im Sektor Biokraftstoffe. Im Vergleich zu den globalen energiebezogenen CO2-Emissionen, die im Jahr 2010 auf 30,6 Gigatonnen anwuchsen, stellt dies ein enormes Reduzierungspotenzial dar. Das realisierbare Potenzial beträgt nach diesen Berechnungen maximal 3,2 Gigatonnen, und das wirtschaftliche Potenzial erreicht 3,5 Gigatonnen negativer CO2-Emissionen. Über die quantitativen Schätzungen dieser Potenziale in Form von globalen Versorgungskosten-Kurven hinaus bieten wir Empfehlungen an, wie mögliche Hindernisse überwunden und Kraftfahrer dazu gebracht werden können, sich verstärkt der Bio-CCS-Technologie zu bedienen.

Die Studie finden Sie auf: www.ieaghg.org

Ansprechpartner

Joris Koornneef
Konventionelle Energiesysteme
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