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Kyoto Protokoll tritt am 16 Februar in Kraft: "EU muss
weiterhin Vorreiter im Klimaschutz sein, auch wenn Kyoto Protokoll
in Kraft ist" (Niklas Höhne)
Köln, 15. Februar 2005 (HWr)
- "Kyoto mag ohne die USA klein erscheinen. Es ist jedoch ein wichtiger
erster Schritt, den globalen Klimawandel zu stoppen", so Niklas Höhne,
der von dem Erfolg des Kyoto-Protokolls überzeugt ist. Das Protokoll
tritt am 16. Februar in Kraft. Der Diplom-Physiker des Beratungsunternehmens
Ecofys weiß, wovon er spricht: Seit 1995 begleitet er die weltweiten
Klimaschutzverhandlungen, einige Jahre lang für die UNFCCC (United
Nations Framework Convention on Climate Change). Bei dieser Klimarahmenkonvention
mit Sitz in Bonn entstand auch das Kyoto-Protokoll.
Findet
langer Prozess durch Russland nun gutes Ende?
"Es war ein langwieriger
Prozess. Doch nun hat nach langem Zögern Russlands Parlament
das Protokoll ratifiziert und damit ermöglicht, dass die Klimaschutzvereinbarung
in Kraft treten kann. Die USA lehnen das Kyoto-Protokoll und verbindliche
Emissionsreduktion weiterhin ab. Und ohne die USA sind auch die
Entwicklungsländer nicht zu Verpflichtungen bereit", erläutert
Niklas Höhne.
Eine schwierige Situation,
denn stärkere Emissionsreduktionen in den Industrieländern
seien in der Größenordung von 80% bis 2050 nötig,
um bei gleichzeitigem moderaten Wachstum der Emissionen in Entwicklungsländern
"gefährlichen" Klimawandel zu vermeiden. In der Folge müssten
die USA und dann auch die wichtigsten Entwicklungsländer einbezogen
werden. Dazu Höhne: "Das Kyoto Protokoll ist ein erster wichtiger
Schritt auf dem Weg dahin und ermöglicht den Start von Ver-handlungen
für die Zeit nach 2012".
Konkrete
Vorschläge: "Umwelttechnologien exportieren!"
Ecofys-Berater Höhne
schlägt konkrete Strategien vor: "Die EU muss die Vorreiterrolle
spielen und zunächst im eigenen Land die Emissionen senken.
Nur so sind Entwicklungsländer zu überzeugen, sich auch
selbst im Klimaschutz zu engagieren. Angesichts der jetzigen Position
der USA müsse Europa parallel dazu den Dialog mit progressiven
Entwicklungsländern suchen." Mit Vorteilen für die europäische
Wirtschaft, wie Höhne meint: "Wir sind beispielsweise Weltmarktführer
bei Windenergie und wir führen nicht nur bei dieser Umwelt-Technologie.
Wer zuerst effiziente Systeme entwickelt, kann diese auch später
exportieren: Das ist die Zukunfts-Chance für unsere Wirtschaft!"
Parallel dazu müsse
Europa den Dialog mit progressiven Ent-wicklungsländern suchen.
Gemeinsam könnten Wege gefunden werden, um "emissionsbewusste
wirtschaftliche Entwick-lung zu unterstützen und zumindest
teilweise zu vergüten", erläutert Niklas Höhne.
Klimaschutz
ist seine Sache
Seit 2001 gehört Niklas
Höhne der Ecofys GmbH an, Tochter-gesellschaft der mehr als
300-Köpfigen, europaweit tätigen Energieberatungsgruppe
Econcern. Dort bearbeitet er u.a. Studien für die EU-Kommission
oder das Umweltbundesamt zur Zukunft der internationalen Klimaverhandlungen.
Econcern-Gruppe
Die europäische Unternehmensgruppe
Econcern wurde 1984 gegründet und hat sich auf den Gebieten
nachhaltiger und erneuerbarer Energie sowie Energieeffizienz spezialisiert.
Das Unternehmensmotto: "Eine nachhaltige Energieversorgung
für alle". Mittlerweile beschäftigt Econcern über
300 hochqualifizierte Mitarbeiter, verteilt auf Niederlassungen
in den Nieder-landen, Deutschland, England, Belgien, Polen, Spanien
und Italien. (www.e-concern.com ). Der Jahresumsatz von Econcern
betrug 2003 37 Mio. Euro.
In Deutschland ist Econcern
an den Standorten Köln, Nürnberg und Berlin vertreten.
Zur Econcern Gruppe gehören die Unternehmen Ecofys, Ecostream,
Evelop und Ecoventures.
Ecofys ist eine führende
Beratungsgesellschaft, deren Tätigkeiten sich auf die
Bereiche Energieeinsparung und erneuerbare Energien erstrecken.
Zum Kompetenzbereich zählen dabei vor allem Solar-energie,
Windenergie, Biomasse, Energieversorgung, Klimapolitik und Energielösungen
im Gebäudebereich. Engagierte Mitarbeiter bieten Forschungs-
und Beratungsleistungen ebenso an wie Projektentwicklung.
V.i.S.d.P.: Heinz
Wraneschitz, Ecofys GmbH Nürnberg, Landgrabenstraße 94,
90443 Nürnberg
Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar
an die ECOFYS GmbH wird freundlichst erbeten.
Für weitere Informationen
steht von Montag - Freitag gerne bereit:
Frank Wouters, Geschäftsführer
Tel: +49-221-510907-10
Email: F.Wouters@ecofys.de
Ecofys GmbH
Eupener Straße 59
50993 Köln
Internet: www.ecofys.de
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