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Renovation tracks for Europe up to 2050

Durch oberflächliche Renovierung lassen sich die EU-Klimaziele für den Gebäudesektor nicht erreichen

Veröffentlicht: 05/11/2012

Durch einen sogenannten ‘oberflächlichen Sanierungspfad’, d.h. eine hohe Frequenz an Renovierungsarbeiten, die jedoch nur ein Mindestmaß an Energieeffizienz umsetzen, kann die EU ihr Ziel eines nahezu CO2-neutralen Gebäudebestands bis 2050 keinesfalls erreichen. Laut einer neuen Ecofys Studie würde eine solche Lösung nicht ausreichend Energie einsparen und darüberhinaus keine substantiellen wirtschaftlichen Vorteile bieten.

Würden hingegen umfassende Effizienzverbesserungen mit einer erweiterten Nutzung von Erneuerbaren Energien kombiniert (‘deep renovation track’), ließen sich nicht nur die geplanten Mengen an CO2 einsparen. Ein solches Maßnahmenpaket erreicht im Vergleich außerdem den niedrigsten Energieverbrauch und zeigt das größte Potenzial für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Klare Leitlinien und geeignete Politikinstrumente für einen solchen ‚umfassenden Sanierungspfad‘ zu entwickeln, ist daher für die EU von vitaler Bedeutung, um ihre langfristigen Klimaziele für den Gebäudesektor zu erreichen.

Die Studie im Auftrag von Eurima, dem europäischen Verband der Dämmstoffhersteller, untersuchte drei verschiedene Szenarien für die Sanierung des europäischen Gebäudebestands. Die möglichen Sanierungspfade wurden nicht nur in Hinblick auf ihre Leistungen in Energieeffizienz und CO2-Effizienz verglichen, sondern auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten oder Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Die Studie und weitere Informationen finden Sie auf: eurima.org